Über das Projekt
Orte der Erinnerung zur deutsch-sowjetischen Geschichte: Eine interaktive Landkarte
Die interaktive Landkarte dient der Vermittlung von Wissen über die Geschichte der Beziehungen zwischen Deutschland und der Sowjetunion. Die Relevanz der Ereignisse aus den Zeiträumen 1917-1933, 1933-1945 und 1945-1990/91 wird durch die Verknüpfung mit entsprechenden Orten der Erinnerung anschaulich vermittelt. Im Fokus steht die Erinnerung an die Kriege und Diktaturen des 20. Jahrhunderts, eine Reihe kulturgeschichtlicher Themen ergänzen die Darstellung der bilateralen Kontakte.
Rund 70 Punkte auf der Landkarte sind einem historischen Ereignis zugeordnet. Die Verteilung der Orte macht auf den ersten Blick deutlich, dass die deutsch-sowjetische Beziehungsgeschichte ganz Europa betrifft. Kurze lexikalische Einträge führen in das jeweilige Thema ein und schließen mit einer knappen Darstellung der von geschichtspolitischen Diskursen geprägten Sichtweisen auf das Ereignis. Weiter finden sich Informationen zur Geschichte des ausgewählten Ortes bzw. entsprechende Erinnerungszeichen, Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen vor Ort und Hinweise auf einschlägige Forschungsliteratur, wissenschaftlich zuverlässige Quellen sowie relevante Links.
Das Projekt geht auf die Initiative des deutschen Historikers und Chefredakteurs der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte Jürgen Zarusky zurück. Jürgen Zarusky war der jahrelange „Motor“ der Deutsch-Russischen Historikerkommission, unter deren Auftrag das Projekt umgesetzt wurde. Die Karte entstand in gemeinsamer Konzeption von Jürgen Zarusky, Vitalij Fastovskij und Fabian Rosensthiel; die inhaltliche Ausarbeitung trug Vitalij Fastovskij. Herr Zarusky leitete das Projekt von 2012 bis zu seinen letzten Lebensmonaten 2019.
Danach übernahm das Sekretariat der Deutschen Sektion der deutsch-russischen Geschichtskommission in Person von Yuliya von Saal (2019-2020) und Lena Radauer (2021-2024) die Projektleitung. Die technische Überarbeitung des Prototyps wurde von der Firma flowmedia durchgeführt.
Das sprachliche Lektorat übernahmen zu unterschiedlichen Zeitpunkten Verena Brunel, Ina Nave, Maria Chasovskaia, Maria Timofeeva und Florian Coppenrath. Darüber hinaus wäre das Projekt ohne die Unterstützung der Co-Vorsitzenden der deutsch-russischen Geschichtskommission, Andreas Wirsching (bis 2020) und Joachim Tauber (2020-2024), sowie ohne die Expertise von Yuliya von Saal, Verena Brunel, Carola Tischler, Sergej Slutsch, Thomas Schlemmer, Roman Töppel, Johannes Hürter, Thomas Bohn, Detlef Henning und David Feest nicht möglich gewesen.
Das Projekt wurde gefördert durch das Institut für Zeitgeschichte und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die interaktive Landkarte „Orte der Erinnerung zur deutsch-sowjetischen Geschichte“ ist ein Projekt der Deutsch-Russischen Geschichtskommission. Seit 2025 ist das Projekt beim Nordost-Institut (IKGN e. V.) Lüneburg angesiedelt.
Die interaktive Landkarte dient der Vermittlung von Wissen über die Geschichte der Beziehungen zwischen Deutschland und der Sowjetunion. Die Relevanz der Ereignisse aus den Zeiträumen 1917-1933, 1933-1945 und 1945-1990/91 wird durch die Verknüpfung mit entsprechenden Orten der Erinnerung anschaulich vermittelt. Im Fokus steht die Erinnerung an die Kriege und Diktaturen des 20. Jahrhunderts, eine Reihe kulturgeschichtlicher Themen ergänzen die Darstellung der bilateralen Kontakte.
Rund 70 Punkte auf der Landkarte sind einem historischen Ereignis zugeordnet. Die Verteilung der Orte macht auf den ersten Blick deutlich, dass die deutsch-sowjetische Beziehungsgeschichte ganz Europa betrifft. Kurze lexikalische Einträge führen in das jeweilige Thema ein und schließen mit einer knappen Darstellung der von geschichtspolitischen Diskursen geprägten Sichtweisen auf das Ereignis. Weiter finden sich Informationen zur Geschichte des ausgewählten Ortes bzw. entsprechende Erinnerungszeichen, Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen vor Ort und Hinweise auf einschlägige Forschungsliteratur, wissenschaftlich zuverlässige Quellen sowie relevante Links.
Das Projekt geht auf die Initiative des deutschen Historikers und Chefredakteurs der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte Jürgen Zarusky zurück. Jürgen Zarusky war der jahrelange „Motor“ der Deutsch-Russischen Historikerkommission, unter deren Auftrag das Projekt umgesetzt wurde. Die Karte wurde von Vitalij Fastovskij und Fabian Rosensthiel konzipiert; die Projektbearbeitung lag bei Vitalij Fastovskij. Herr Zarusky leitete das Projekt von 2012 bis zu seinen letzten Lebensmonaten 2019.
Danach übernahm das Sekretariat der Deutschen Sektion der deutsch-russischen Geschichtskommission in Person von Yuliya von Saal (2019-2020) und Lena Radauer (2021-2024) die Projektleitung. Ab 2022 wurde die Karte auf Initiative der neuen Projektleitung inhaltlich aktualisiert und um die Einträge zu den Orten der Erinnerung ergänzt. Die technische Überarbeitung wurde von der Firma flowmedia durchgeführt.
Das sprachliche Lektorat übernahmen zu unterschiedlichen Zeitpunkten Verena Brunel, Ina Nave, Maria Chasovskaia, Maria Timofeeva und Florian Coppenrath. Darüber hinaus wäre das Projekt ohne die Unterstützung der Co-Vorsitzenden der deutsch-russischen Geschichtskommission, Andreas Wirsching (bis 2020) und Joachim Tauber (2020-2024), sowie ohne die Expertise von Yuliya von Saal, Verena Brunel, Carola Tischler, Sergej Slutsch, Thomas Schlemmer, Roman Töppel, Johannes Hürter, Thomas Bohn, Detlef Henning und David Feest nicht möglich gewesen.
Das Projekt wurde gefördert durch das Institut für Zeitgeschichte und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die interaktive Landkarte „Orte der Erinnerung zur deutsch-sowjetischen Geschichte“ ist ein Projekt der Deutsch-Russischen Geschichtskommission. Seit 2025 ist das Projekt beim Nordost-Institut (IKGN e. V.) Lüneburg angesiedelt.
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